„Weiße Flecken“-Förderung abgeschlossen: 17.000 Haushalte und Betriebe in Köln mit Glasfaser versorgt

Das städtische Unternehmen NetCologne hat ein Förderprogramm für digitale Infrastruktur abgeschlossen. Rund 15.000 Wohn- und 2.000 Gewerbeeinheiten in bisher unterversorgten Gebieten, den sogenannten ‚Weißen Flecken‘, können nun auf gigabitschnelles Internet zugreifen. Diese Gebiete hatten zuvor weniger als 30 Mbit pro Sekunde.

Das Projekt wurde mit 33 Millionen Euro gefördert. Stadt, Land und Bund teilten sich die Kosten. Der Ausbau dauerte vier Jahre und erstreckte sich über alle neun Kölner Stadtbezirke. Zwei von drei angeschlossenen Haushalten und Betrieben entschieden sich für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus oder die Wohnung.

Oberbürgermeister Torsten Burmester sagte: ‚Gut ausgebaute Netze machen Köln zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und erleichtern den Alltag von Tausenden Bürgerinnen und Bürgern.‘

NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel verwies auf das Glasfasernetz in der Region: ‚In Köln und Umgebung haben wir heute eines der dichtesten Glasfasernetze im Land mit über 31.900 Kilometer Länge.‘ Sechs Schulen in freier Trägerschaft, vier Gewerbegebiete und ein Krankenhaus erhielten Glasfaseranschlüsse. Alle 265 städtischen Schulen sind bereits mit Glasfaser von NetCologne versorgt.

Die Internetwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zeigt ein jährliches Wachstum von rund zehn Prozent. Leistungsfähige Netze unterstützen diese Entwicklung.